Schulungen und Workshops

Schutzfähige Entwicklungen frühzeitig erkennen

Praxisorientierte Schulungen zum gewerblichen Rechtsschutz für Start-ups, Einzelunternehmen, kleine und mittelständische Betriebe sowie Entwicklungs-, Design- und Patentabteilungen.

Patentanwalt Peter Körner bei einer Schulung zum gewerblichen Rechtsschutz
KI-Symbolbild

Ziel der Schulungen

Ideen erkennen – sinnvoll schützen

Schutzfähige Entwicklungen entstehen häufig nicht in der Geschäftsleitung oder Patentabteilung, sondern unmittelbar bei der technischen Entwicklung, Konstruktion, Gestaltung, Fertigung oder Vermarktung eines Produkts. Entscheidend ist deshalb, dass die beteiligten Mitarbeiter mögliche Schutzgegenstände frühzeitig erkennen und vor einer Veröffentlichung richtig einordnen.

Meine Schulungen vermitteln nicht nur die Grundlagen von Patenten, Gebrauchsmustern, Marken und Designs. Die Teilnehmer sollen außerdem ein Gespür dafür entwickeln, welche technischen oder gestalterischen Merkmale näher geprüft werden sollten, welche Informationen intern dokumentiert werden müssen und wann eine Schutzrechtsanmeldung wirtschaftlich sinnvoll sein kann.

Ebenso wichtig ist die Gegenfrage: Nicht jede Idee benötigt ein Schutzrecht. Aufwand, Kosten, Schutzumfang, Nachweisbarkeit, Marktinteresse und mögliche Umgehungslösungen müssen in einem angemessenen Verhältnis zum erwarteten Nutzen stehen.

Das Schulungsziel: Schutzfähige Ergebnisse rechtzeitig erkennen, unnötige Offenlegungen vermeiden, geeignete Informationen sichern und fundierter darüber entscheiden, was angemeldet werden sollte – und was nicht.

Teilnehmerkreis

Für wen sind die Schulungen gedacht?

Start-ups und Gründer

Frühzeitige Einordnung technischer Entwicklungen, Produktgestaltungen, Namen und Kennzeichen vor Markteintritt, Finanzierungsgesprächen oder öffentlicher Vorstellung.

Einzelunternehmen

Praxisnahe Orientierung für Unternehmer, die eigene Produkte, technische Lösungen, Marken oder Gestaltungen entwickeln und Schutzmöglichkeiten gezielt auswählen möchten.

Kleine und mittlere Betriebe

Sensibilisierung derjenigen Mitarbeiter, die an Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Produktplanung oder Vermarktung beteiligt sind.

Entwickler und Konstrukteure

Erkennen technischer Merkmale, Varianten und Vorteile, die für eine Patent- oder Gebrauchsmusteranmeldung bedeutsam sein können.

Designer und Kreativabteilungen

Abgrenzung von Design-, Marken- und technischem Schutz sowie Vorbereitung geeigneter Darstellungen und Dokumentationen.

Patentabteilungen

Vertiefende Schulungen für Patentingenieure, betriebliche Schutzrechtsbeauftragte und Schnittstellen zwischen Entwicklung, Management und externen Beratern.

Schulungsinhalte

Die Themen werden individuell zusammengestellt

Grundlagen der Schutzrechte

Unterschiede und Zusammenwirken von Patent, Gebrauchsmuster, Marke und eingetragenem Design. Ergänzend können Urheberrecht, Geschäftsgeheimnisse und betriebliches Know-how eingeordnet werden.

Schutzfähige Merkmale erkennen

Wie lassen sich technische Besonderheiten, konstruktive Varianten, gestalterische Eigenarten, Produktnamen und andere kennzeichnende Merkmale im Arbeitsalltag identifizieren?

Was lohnt sich – und was nicht?

Einordnung nach wirtschaftlicher Bedeutung, Schutzumfang, Kosten, Laufzeit, Marktinteresse, Beweisbarkeit und möglichen Umgehungslösungen.

Neuheit und Vertraulichkeit

Risiken durch Messen, Vorträge, Angebote, Kundengespräche, wissenschaftliche Veröffentlichungen, Internetauftritte, Verkäufe und unkontrollierte Eingaben in KI-Dienste.

Erfindungen dokumentieren

Technisches Problem, vorgeschlagene Lösung, Vorteile, Ausführungsvarianten, Zeichnungen, Versuche und die Beiträge der beteiligten Personen nachvollziehbar festhalten.

Arbeitnehmererfindungen

Grundzüge von Erfindungsmeldung, interner Weiterleitung, Fristen, Inanspruchnahme, Freigabe, Schutzrechtsanmeldung und Erfindervergütung.

Recherchen richtig einordnen

Überblick über Patent-, Marken- und Designregister sowie die Grenzen einfacher Stichwort- und Ähnlichkeitssuchen. Treffer müssen technisch und rechtlich bewertet werden.

KI im Entwicklungsprozess

Möglichkeiten und Grenzen generativer KI, Vertraulichkeitsrisiken, erfundene Fundstellen, technische Fehler und Dokumentation menschlicher Erfinderbeiträge.

Praxisorientierung

Vom Vortrag zum betrieblichen Workshop

Je nach Zielsetzung kann die Veranstaltung als kompakte Einführung oder als vertiefender Workshop gestaltet werden. Neben der Vermittlung von Grundlagen können typische Entscheidungssituationen aus Entwicklung und Produktplanung gemeinsam bearbeitet werden.

Einführungsschulung

Kompakter Überblick über die gewerblichen Schutzrechte, typische Fehler und die wichtigsten Schritte von der Entwicklung bis zur Schutzrechtsentscheidung.

Halbtägiger Workshop

Vertiefung ausgewählter Themen mit Fallbeispielen, Übungen und Gelegenheit zur Diskussion typischer betrieblicher Situationen.

Ganztägige Schulung

Umfassende Behandlung mehrerer Schutzrechtsarten, betrieblicher Abläufe, Dokumentation, Geheimhaltung, Recherche und strategischer Auswahl.

Vertrauliche Beispiele: Die Einbeziehung konkreter, noch nicht veröffentlichter Entwicklungen setzt eine vorherige Abstimmung des Auftrags und des Umgangs mit vertraulichen Informationen voraus. Für allgemeine Übungen können neutralisierte oder vollständig fiktive Fallbeispiele verwendet werden.

Individuell im Unternehmen

Auf Branche und Arbeitsabläufe abgestimmt

Die Schulungen können nach Vereinbarung unmittelbar in Ihrem Unternehmen durchgeführt werden. Inhalte, Dauer und fachliche Tiefe werden auf Branche, Teilnehmerkreis, vorhandene Kenntnisse und betriebliche Zielsetzung abgestimmt.

Eine Schulung für Entwickler und Konstrukteure setzt andere Schwerpunkte als eine Veranstaltung für Designer, Produktmanagement oder eine betriebliche Patentabteilung. Auch die Zusammenarbeit zwischen technischen Mitarbeitern, Geschäftsleitung und Schutzrechtsverantwortlichen kann einbezogen werden.

Ziel und Teilnehmerkreis klären

Welche Mitarbeiter nehmen teil, welche Vorkenntnisse bestehen und welche Entscheidungen sollen nach der Schulung sicherer getroffen werden können?

Inhalte und Beispiele auswählen

Die Themen werden auf technische Gebiete, Produktarten, betriebliche Abläufe und gewünschte Schutzrechtsarten abgestimmt.

Schulung durchführen

Die Inhalte werden verständlich, praxisbezogen und mit ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen vermittelt.

Ergebnisse zusammenfassen

Auf Wunsch können zentrale Erkenntnisse, empfohlene Prüffragen oder Vorschläge für interne Abläufe in einer kurzen Zusammenfassung festgehalten werden.

Mögliche Ergebnisse

Was die Teilnehmer mitnehmen sollen

Besseres Erkennen

Technische, gestalterische und kennzeichnende Besonderheiten werden im Arbeitsprozess früher wahrgenommen.

Rechtzeitige Weitergabe

Mögliche Schutzgegenstände werden vor Veröffentlichung oder Markteinführung an die zuständigen Stellen weitergeleitet.

Bessere Dokumentation

Probleme, Lösungen, Vorteile, Varianten und Beiträge beteiligter Personen werden nachvollziehbarer festgehalten.

Gezieltere Entscheidungen

Die Beteiligten können besser einschätzen, welche Schutzrechtsart geprüft werden sollte und welche Informationen dafür benötigt werden.

Weniger Fehlentscheidungen

Ungeeignete Schutzgegenstände, unnötige Anmeldungen und vermeidbare Offenlegungen werden leichter erkannt.

Bessere Zusammenarbeit

Entwicklung, Design, Produktmanagement, Geschäftsleitung und Patentabteilung erhalten ein gemeinsames Grundverständnis.

Ergänzende Unterlagen

Kurze Leitfäden und Arbeitshilfen

Ergänzend zur Schulung können kompakte Unterlagen vorgesehen werden, beispielsweise eine Prüfliste für neue Entwicklungen, Hinweise zur Vorbereitung einer Erfindungsmeldung oder eine Gegenüberstellung der wichtigsten Schutzrechtsarten.

Allgemeine Anleitungen und frei zugängliche Informationen sollen künftig zusätzlich im Bereich Wissen bereitgestellt werden. Dort können einzelne Themen unabhängig von einer betrieblichen Schulung vertieft werden.

Mögliche Arbeitshilfen: Prüffragen für neue Entwicklungen, Checkliste vor einer Veröffentlichung, Aufbau einer Erfindungsmeldung, Übersicht Patent oder Gebrauchsmuster sowie Orientierung zu Marke und Design.

Häufige Fragen

Fragen zu den Schulungen

Werden die Inhalte an unser Unternehmen angepasst?

Ja. Teilnehmerkreis, Branche, Vorkenntnisse, technische Schwerpunkte und gewünschte Schulungsziele werden vorab besprochen. Danach wird ein passender Themenumfang vorgeschlagen.

Können eigene Entwicklungen besprochen werden?

Das ist nach vorheriger Abstimmung grundsätzlich möglich. Dabei müssen Vertraulichkeit, Teilnehmerkreis und die Abgrenzung zwischen allgemeiner Schulung und individueller rechtlicher Beratung berücksichtigt werden.

Ist die Schulung nur für technische Mitarbeiter geeignet?

Nein. Je nach Schwerpunkt können auch Designer, kreative Mitarbeiter, Produktmanagement, Geschäftsleitung, Patentingenieure und betriebliche Schutzrechtsverantwortliche einbezogen werden.

Kann eine Schulung unmittelbar im Betrieb stattfinden?

Ja. Präsenzschulungen können nach Vereinbarung in Ihrem Unternehmen durchgeführt werden. Veranstaltungsort, technische Ausstattung, Dauer und Teilnehmerzahl werden vorab abgestimmt.

Wie werden Umfang und Kosten festgelegt?

Nach Klärung von Ziel, Teilnehmerkreis, Dauer, Inhalten, Vorbereitungsaufwand und Veranstaltungsort erhalten Sie einen Vorschlag für den Leistungsumfang und eine darauf bezogene Kostenschätzung.

Schulung für Ihr Unternehmen planen

Für eine erste Einordnung genügen Angaben zu Ihrem Unternehmen, zum gewünschten Teilnehmerkreis, zu den fachlichen Schwerpunkten und zur vorgesehenen Dauer.